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Longieren

Longieren

Longier-Training gibt es auch für Hunde. Ursprünglich kommt das Longieren aus dem Reitsport. Doch das Longier-Training hat sich auch in der Hundeausbildung bewährt und fördert eine gute Mensch-Hund-Beziehung. Es dient zum Aufbau der Bindung zwischen Hund und Halter.

Longieren eignet sich zum Beispiel für:

 Ängstliche Hunde 

 Jagende Hunde 

 Kleine Hunde 

 Alte Hunde

 Ziel des Longieren ist es, seinen Hund sowohl körperlich als auch geistig sinnvoll  auszulasten. Longieren ist also Beziehungsarbeit!

 Wie trainiert man Longieren? Der Aufbau ist ähnlich wie im Pferdesport: Der Hund befindet sich an einer Schleppleine und ist außerhalb des Longierkreises, sein Hundeführer innerhalb eines Kreises. Diesen Grundaufbau muss der Hund zunächst erst einmal verstehen. Das Kreisinnere ist für ihn tabu. Versucht der Hund in das Innere zu gelangen, deutet ihm sein Hundeführer mit schnellen Vorwärtsbewegungen, den Kreis zu verlassen. 

 Kennt der Hund seine Position, so lernt er an der Leine auf Höhe des Hundeführers mitzulaufen. Der Hundeführer lenkt den Hund dabei durch Körpersprache, klappt das und der Hund achtet genau auf seinen Hundeführer, gibt es natürlich ein Lob – vielleicht auch das ein oder andere Leckerli. Funktioniert das Longieren in die eine Richtung, wird der Richtungswechsel eingebaut und um die Signale wie „Sitz“ und „Platz“ erweitert.  

 

Ist der Hund in einer reizarmen Umgebung im Longieren sicher, so kommt im Training immer mehr Ablenkung dazu. Schafft der Hund seine Übungen trotz gefüllten Futterbeutel, Bällen oder anderer Ablenkung die der Hund gerne mag und die um den Longierkreis abgelegt werden, zu absolvieren, so steht der Hund schon in einen guten Gehorsam. Ziel ist: Der Hund soll sich beim Gassi gehen nicht mehr so leicht ablenken lassen sondern sich mehr auf seinen Hundeführer zu konzentrieren. Klappt das, ist nicht mal mehr eine Leine für das Longieren notwendig.

Der Hund lernt Kommunikation mit dem Hundeführer.

Beim Longieren geht es also darum, dass der Hund die Kommunikation mit seinem Hundeführer lernt  – und zwar nicht, indem man den Hund mit Futter lockt. Vielmehr soll der Vierbeiner lernen, dass er von sich aus etwas dazu beitragen muss, um die Aufmerksamkeit seines Hundeführer auf sich zu ziehen.  

Ergebnis wenn man longiert:

Der Hund wird sich gerne in jeder Situation an seinem Hundeführer orientieren, während der andere schon bei der kleinsten Ablenkung den Kontakt zu seinem Herrchen abreißen lässt, weil andere Außenreize für ihn interessanter sind.

 

 

 

 

 

 

 

Futterdummy


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